Das Schiff der Träume- Martha Conway

Das Schiff der Träume

Autorin: Martha Conway

Bewertung: 3 von 5 Sternen

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Inhalt

May lebt ein Leben im Schatten ihrer Cousine und Schauspielerin Comfort in einem Amerika, das kurz vor dem Bürgerkrieg steht und in dem die Sklaverei den Norden und Süden spaltet. Ein Verkettung ungewöhnlicher Umstände trennt May von Comfort und sie findet sich auf der Floating Theatre, einem Theaterschiff wieder. Hier fühlt May sich endlich angekommen, findet Freunde und genießt das Leben auf dem Wasser. Doch die Spaltung des Landes bleibt auch ihr nicht verborgen und als eine alte Bekannte auftaucht, die etwas gegen May in der Hand hat, ist sie auf einmal mittendrin im Kampf gegen die Sklaverei und aus der Näherin und dem naiven jungen Mädchen wird eine Sklavenschmugglerin, bis plötzlich alles auf dem Spiel steht.

Bewertung

Cover und Schreibstil des Buches sind schön gestaltet, die Beschreibungen sind bildlich und anschaulich, ich hatte beim Lesen immer Bilder im Kopf.

May ist für mich eine, für die Zeit durchaus nachvollziehbare Hauptperson, die immer im Schatten ihrer Cousine gelebt hat und nie ein eigenes Leben hatte. Ihre Probleme, Schwierigkeiten und die Zweifel, die sie das ganze Buch hindurch begleiten. sind verständlich und haben mich durchaus mit ihr mitfühlen lassen.

Schwierig fand ich die Verstrickung der beiden Themen, dem Theaterschiff mit seinen ganzen exzentrischen Persönlichkeiten und die Sklaverei, die in den Südstaaten betrieben wird. May wird in den Kampf der Sklavengegner gegen die Befürworter, der später zum amerikanischen Bürgerkrieg werden soll, hineingezogen und trotzdem gehen diese beiden Welten für mich nicht wirklich zusammen. May wirkt für mich nie von dem überzeugt, was sie tut, was mir Schwierigkeiten bereitet hat, die Geschichte wirklich glaubwürdig zu finden.

Das größte Problem, das ich mit dem Buch hatte, war aber tatsächlich der Klappentext. Mittelpunkt des Buches ist für mich durchaus die Sklaverei, die Meinungen und Ansichten der unterschiedlichen Personen und der Kampf gegen die Ausbeutung und Versklavung der schwarzen Bevölkerung. Auf dem Klappentext wird stattdessen Mays Leben auf der Floating Theatre, eine Liebesbeziehung und die Welt des Theaters beschrieben, die zwar eine Rolle spielen, aber für mich nicht den Kern des Buches ausmachen. Anhand des Klappentextes hatte ich etwas völlig anderes erwartet, vielleicht hatte ich auch deswegen Schwierigkeiten, wirklich in das Buch zu finden und es gibt von mir deswegen auch nur 3 von 5 Sternen

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