Buchbesprechung: Das Honigmädchen- Claudia Winter

Das Honigmädchen

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Autorin: Claudia Winter
Verlag: Goldmann Verlag
Bewertung: 3 von 5 Sternen
Link zum Buch 

Das Buch wurde mir vom Goldmann Verlag und dem Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt und ist demnach als Werbung gekennzeichnet!

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Inhalt

Camillas Leben ist ein einziges Chaos. Ihre pubertierende Tochter schwänzt die Schule, verbringt lieber Zeit bei ihrem dubiosen Nachbarn als bei Camilla Zuhause und würde am liebsten zu ihrem Vater ziehen. Camillas Vater scheint sie für total unfähig zu halten, Verantwortung in der gemeinsamen Feinkost- Firma zu übernehmen und dann schickt er sie ausgerechnet in ein winziges Kaff nach Frankreich, damit sie sich selbst davon überzeugen kann, dass ein total unlukrativer Honiglieferant sein Geld wert ist.
So findet sich Camilla mit ihrer sich sträubenden Tochter und ihrem nervenden Nachbarn in der französischen Provinz wieder. Ein Aufenthalt der ihr ganzes Lebens verändern soll, denn Frankreich hält so viel mehr Überraschungen für sie bereit, als nur guten Honig.

Bewertung

Das Buch ist tatsächlich wie ein Ausflug in die französische Provinz. Man kann förmlich die Sonne auf der Haut spüren, man riecht den Honig und hört die Bienen summen.
Das Honigmädchen entführt einen in eine Welt, in der ein wenig die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, ein kleines, französisches Dorf, das eine uralte Familienfehde spaltet.
Camilla ist eine angenehme Hauptfigur. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt und man kann ihr gut und angenehm folgen.
Allerdings ist Camilla für mich kein Hauptcharakter, der mir im Gedächtnis bleiben wird. Sie ist eine starke Frau, die in Frankreich zu sich selbst findet, einem Mann begegnet und mit Job, Familie und aufkeimenden Gefühlen jongliert.
Nichts, was man noch nie gelesen hat, aber trotzdem schön. Ich hab das Buch gerne zur Hand genommen, mochte neben Camilla vor allem deren Tochter Marie.
Ihre Geschichte hat verhindert, dass das Buch eine reine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen wird, die sich am Anfang gar nicht leiden können und dann ihre Gefühle füreinander entdecken.
Marie und Camilla waren für mich der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, einfach weil es etwas anderes war.
Solche Geschichten habe ich noch nicht so oft in dieser Art von Büchern gelesen.

„Das Honigmädchen“ war für mich ein schönes Buch für entspanntes Lesen zwischendurch. Es wäre die ideale Urlaubslektüre gewesen, weil es schön und leicht war, aber eben nicht diesen fesselnden Effekt hatte, der mich dazu bringt, ein Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen und in jeder freien Minute zu lesen.
Man wird nach Frankreich entführt und erlebt mit Camilla die Magie des Landes, der Menschen und der Natur.
Ich konnte das Gefühl nachvollziehen, wenn ein Ort einen erdet, einen zu sich finden lässt und dafür mochte ich das Buch.
Es gibt von mir 3 von 5 Sternen, weil es schön war und leicht, weil es mich zum Lächeln gebracht hat, aber es hat eben dieses gewisse Etwas gefehlt, dass es zu einem Highlight gemacht hätte.

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